Welches ist Deine Lieblingsübung der Isokinator-Trainingsanleitung?


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Tester
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Joined: 24/11/2010

Ich hasse die Übung M6A. Ich mache sie immer als letztes, weil danach nichts mehr geht. Ich muss mich 5 Minuten hinsetzen, bevor ich wieder laufen kann. Welche Übung mögt Ihr? Welche nicht?

Reverend
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Joined: 23/10/2013
Hass-/Lieblingsübungen

Lieblingsübungen: M1A und M2 CROSSOVER (s. Isokinatorfilm). Am wenigsten mag ich -wie du- M6A und auch die M7A ist (korrekte Ausführung vorausgesetzt!) ziemlich heftig, obwohl ich einen relativ starken Rücken zu Beginn des Isokinatortrainings schon 'mitgebracht' habe. Bin mal gespannt, wie das bei den ISO-HOOK-Übungen sein wird, die ich demnächst ausprobieren will....

Weiterhin besten Erfolg und "Gut Zug"

Mit kraftvollem Händedruck
Reverend

Robbson
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Joined: 12/03/2013
M7A - Wie funktioniert sie?

Hallo Reverend,

da Du die M7A als ziemlich heftig beschreibst, sofern man sie denn korrekt aus führt, so will ich doch gleich mal fragen: Wie führt man sie denn korrekt aus?

In der gedruckten Anleitung (meine Version ist ca. ein Jahr alt) wird das nicht so genau ausgeführt. Also es gibt in jedem Satz 10 Anspannungsphasen, doch was passiert dazwischen? In der Anleitung ist auf der unteren Abbildung eine Figur zu sehen, die entspannt auf dem Boden liegt.

Und im Video wird außer der Anspannungsphase ebenso nichts genau gezeigt oder erklärt, da heißt es: 3 Sätze mit jeweils 10 Anspannungen über 3 Sekunden. Doch wo 10 Anspannungen sind, müssen auch 10 Entspannungen sein, es sei denn man macht sie alle am Stücke ohne abzusetzen, also 30 Sekunden lang, ähnlich der klassischen Superman Bodenübung. Aber davon ist nicht die Rede.

Und dann gibt es noch das Video mit derselben Übung im Damenworkout, lediglich mit weniger Wiederholungen. Und siehe da: Hier wird auch die Phase zwischen den Anspannungen gezeigt und es ist eindeutig zu sehen, dass beim Ablegen der Beine und Arme die Muskelanspannung am Isokinator verschwindet.

Cliff meint, dass es wie bei allen Übungen, dauerhaft das Kraftpaket gehalten werden muss... doch wie passt das mit den Anspannungen zusammen?

Im Übrigen sind die Videos zwar professionell gemacht, aber leider werden nicht alle Übungen präzise durchgeführt oder die Anweisungen passen nicht. Bei M5A heißt es bspw. die Arme sind möglichst gestreckt, doch beim Darsteller ist der Winkel zwischen Oberarm und Unterarm min. 45 Grad groß.

Witzig: Bei derselben Übung im Damenworkout fängt die Darstellerin ebenso mit einem 45 Grad Winkel an, doch urplötzlich inmitten der Übung streckt sie ihr Arme, so als hätte sie jemand aus der Regie daran erinnert.

So frage ich mich ständig, ob ich die Übungen korrekt ausführe, vor allem dann wenn ich auch nichts im Zielmuskelbereich spüre, was häufig die Motivation drückt. Letztendlich werden dann prinzipiell gute Übungen schnell zu Hassübungen.

Grüße,
Robbson

Musculus
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Joined: 21/12/2013
M7A und M5A

Wie schon geschrieben wurde: Bei M7A baut man zuerst das Kraftpaket auf und hält dieses während der 10 Wiederholungen in einem Satz unverändert bei, d. h., sowohl während man mit Oberkörper und Beinen nach oben geht, als auch in den kurzen Phasen, in denen man (ganz) auf dem Boden liegt. Nur in den beiden Pausen zwischen Satz 1 und Satz 2 bzw. Satz 2 und Satz 3 gibt man nach bzw. man legt den Isokinator aus der Hand.

M7A hat dadurch übrigens nicht nur den in erster Linie beabsichtigten isokinetischen Effekt für die Rückenmuskulatur, sondern beansprucht auch die Trizeps-Muskeln in den Armen gehörig, und zwar in dem Fall isometrisch. Eine ausgesprochen effiziente Übung.

Was M5A angeht, so achte ich immer darauf, dass ich die Spannung tatsächlich in den großen Rückenmuskeln (Lats) spüre. Dadurch ergibt sich dann bei den Armen fast automatisch ein Winkel von gut 45 Grad. Die Arme ganz ausstrecken wäre in der Tat nicht gut, die Grafik in der Trainingsanleitung erscheint mir unter diesem Gesichtspunkt nicht ganz optimal.

Musculus
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Joined: 21/12/2013
M5A Ergänzung

Wobei ich meine eigene Aussage nach Überlegen etwas relativieren muss: Bei einer Ansicht von vorne ist der Beugungsgrad der Arme nicht ganz einfach darzustellen. Aber die Übung soll ja die Lats treffen, danach würde ich mich, wie gesagt, in erster Linie richten.

LotharL
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Joined: 28/02/2014
M7A wie sie funktionert

Die Übung M7A ist als statische Übung ausgelegt.
10x mit Isokinator im Dauerzug und angespannten Muskeln Oberkörper und Beine anheben und 3 bis 5 Sekunden halten und dann wieder ablassen.
Das wäre ein Satz.
Und mit den ausgestreckten Gelenken ist das immer so eine Sache. Um Gelenkschäden zu vermeiden nie bis in das Gelenk hinein ausstrecken, immer einen kleinen Winkel lassen, weil nur so der Muskel seine Haltefunktion übernehmen kann.

cliff.koelbel
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Joined: 24/09/2010
Jede Übung immer nach dem gleichen Prinzip

Jede Übung immer nach dem gleichen Prinzip: Kraftblock aufbauen und halten, dann 10 mal die Bewegung der Übung durchführen, dann den Kraftblock nachlassen und 20 Sekunden Pause machen. Falsch sind 10 kurze Züge an den Schlaufen!

Und genau so funktioniert auch die Übung M7A!

Der erste Satz: Zug aufbauen und halten. Dann 10x langsam den Oberkörper und die Beine gleichzeitig heben. Dann erst absenken, Zugkraft nachlassen und 20 Sekunden pausieren.

In der Anleitung steht es eigentlich auch nicht anders beschrieben. Gerne wird aber das Wort "Dauerzug" übersehen. Wir werden es in der nächsten Auflage der Trainingsanleitung noch besser erklären. In den nächsten Tagen wird es alle Übungen auch als Einzelseiten im Internet geben. Dort ist dann mehr Platz.

Robbson
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Joined: 12/03/2013
M7A und M5A endlich richtig ausführen

Hallo McWopper und Cliff,

Danke für die pfeilschnellen Antworten.
Wenn ich das also richtig verstanden habe, muss man wie bei jeder anderen Übung das Kraftpaket dauerhaft halten, bis alle Wiederholungen des Satzes durch sind.
Im Fall von M7A bedeutet das also: Die Übungsbewegung ist lediglich das Hochziehen und Ablegen von Armen und Beinen, während nur letztere Entspannt werden, richtig?

Was die M5A betrifft, da habe ich bisher die Arme immer durchgestreckt, wie auf dem Bild in der Anleitung zu sehen. Doch hierdurch werden wie in der M4A nur die äußeren Schultern (übelst) belastet, wobei die Übungsbewegung eher ein Dehnen ist, was noch mehr anstrengt. Das werde ich nun mal mit gebeugten Armen ausprobieren.

Danke,
Robbson