Wie wird mit einem Isokinator trainiert?
1.) Stellen Sie einen kraftvollen Trainingswiderstand ein.
2.) Verbinden Sie Hände oder Füße mit den Zugschlaufen.
3.) Nehmen Sie das Gerät auf Dauerzug (einen "Powerblock bilden")
4.) Mit dieser Daueranspannung der Muskulatur das Gerät frei am Körper bewegen, z.B. mit gestreckten Armen in Augenhöhe waagerecht und l-a-n-g-s-a-m hin und her. Oder in großen Kreisen. Oder senkrecht auf und ab. Je nach Übung (siehe Trainingskarte). Der Bewegungsumfang pro Muskel ist dadurch größer als der von großen Studiogeräten. (Wellness-Magazin 09/2007: "Der Bewegungsablauf des Isokinators schlägt Hantel und Studiogerät, die Cockpitanzeige ermöglicht
kontrolliertes Training")
Was ist isokinetisches Training?
Kraftentfaltung war früher nur fühlbar und nur grob zu kontrollieren. Der Isokinator macht deshalb aus falschen Hau-Ruck-Übungen einen gleichmäßigen Kraftfluss vom Anfang bis zum Ende einer Übungsbewegung.
Die kompakte Maschine ermöglicht das durch ein isokinetisches (nicht isometrisches) Training.
"Isokinetisch" garantiert die genaue Beibehaltung einer Überwindungskraft in jedem Gelenkwinkel, egal, in welche Richtung eine Übungsbewegung führt und wieder zurückgeführt wird. Selbst in den Umkehrpunkten der Bewegungen lässt die Überwindungskraft nicht nach (desmodromische Trainingsform). Dadurch wird der Muskel in jeder Winkelstellung der Gelenke gleichmäßig gekräftigt. Auch die letzte Muskelfaser ist dabei ausbelastet und liefert den Grund für das besonders
ausgeprägte Muskelwachstum.
Es sind Trainingsreize erreichbar, die mit keiner anderen Trainingsmethode möglich
sind (vgl. Weineck, Sportbiologie 10, 2010, 375-376).
Acht Stunden mehr Zeit pro Woche
Ein Isokinator bringt bis zu 8 Stunden mehr Freizeit in der Woche. Er erspart lange Hin- und Rückfahrten zwischen Haus und Sportstätte. Keine Parkplatzsuche mehr. Kein Garderobenwechsel. Keine Wartezeiten an der Fitness-Maschine. Kein stundenlanges Training. Mit dem Isokinator dauert ein Workout nur 15 bis 20 Minuten. Ist der Aufbaureiz erst einmal gesetzt, bringt mehr Training nicht mehr Erfolg: Aufbaureize addieren sich nicht.

Die trainierenden Muskelgruppen sind grau markiert. Übung A stärkt die seitlichen Rückenmuskeln und den Trizeps. Übung B erzeugt die V-Form des Oberkörpers und stabilisiert den unteren Rücken, trainiert die Zwischenrippenmuskeln und erhöht die Lungenkapazität. Übung C trainiert Oberschenkel, Bauch, Po und Taille.

| Keywords: | IsokinatorTrainingsprinzipisokinetisches TrainingPowerblockDaueranspannung |
| Description: | Das Trainer-Hirn des Isokinators – wie funktioniert es? Was ist isokinetisches Training? Acht Stunden mehr Zeit pro Woche. |


Kommentar hinzufügen