Sinnhaftigkeit desselben aufgespannten Kraftpakets in Übungen


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Robbson
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Joined: 12/03/2013

Heute Morgen konnte ich mich endlich mal wieder zu einem Training mit dem Isokinator durchringen. Von einer regelmäßigen Durchführung bin ich jedoch noch weit entfernt, das liegt aber vor allem daran, dass ich die Sinnhaftigkeit einiger Übungen nicht erkenne bzw. ich nicht das Gefühl habe, dass die Zielmuskulatur überhaupt richtig angesprochen wird. Früher im Fitness-Studio an den Maschinen war das klar und eindeutig zu erfühlen, hier ist das oft nicht der Fall.

Die Übungskombination (die Betonung liegt auf Kombination) mit der ich von Anfang an auf Kriegsfuß stand, sind M2A und M3A. In beiden muss man mit Hilfe derselben Brustmuskulatur per Überkreuzgreifen ein Kraftpaket aufbauen, um die jeweilige Übung überhaupt durchführen zu können.

Wie soll ich bitte mit derselben Muskelgruppe, die ich in M2A bis zum Versagen belastet habe, anschließend eine halbe Minute später in M3A nochmals ein Kraftpaket aufbauen können, um dann beim Bauch- und Potraining noch ein passables Ergebnis hinzubekommen?
Zusätzlich ist der Widerstand bei M3A in meinem Fall noch doppelt so hoch wie bei M2A, entsprechend ist bei M3A fast ausschließlich die Belastung der ohnehin erschöpften Brustmuskulatur zu spüren, die Durchführung kann nicht mehr sauber erfolgen und beim Bauch kommt kaum was an.

Vor diesem Hintergrund verstehe ich auch nicht, wieso die M3A die bestmögliche (****) Bauchübung sein soll.

Klar könnte man die beiden Übungen so kombinieren, dass die eine ganz am Anfang und die andere ganz am Ende des Workouts steht, doch ich bezweifle, dass dies ausreicht, um der Brustmuskulatur eine ausreichend lange Verschnaufpause zu geben.

tillerich
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Joined: 16/11/2015
Splitten?

Wie waere es, einfach zweimal am Tag zu trainieren, mit jeweils etwa der Haelfte der Uebungen.

Das sollte keinen allzu negative Unterschied machen fuer das Ergebnis.

Das allerwichtigste ist ja ueberhaupt weiterzumachen, anstatt aufzugeben!

Musculus
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Joined: 21/12/2013
Keine Beeinträchtigung

Ein an sich logischer Einwand, aber subjektiv habe ich das in meinem Training nie als Problem empfunden.

Bei mir kommt M2A als zweite Übung und M3A bildet den Abschluss, vielleicht hat da immer schon eine gewisse Erholung stattgefunden. Außerdem: Man braucht natürlich die Brustmuskulatur auch zum Aufbau des Kraftpakets bei M3A, es steht aber nicht im Vordergrund. Angesprochen wird vielmehr die Bauchmuskulatur (wie es auch sein soll). Ich arbeite derzeit bei M3A mit 80 kg, deutlich mehr als die 65 kg bei M2A.

cliff.koelbel
cliff.koelbel's picture
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Joined: 24/09/2010
Die Brustübung M3A

Zitat aus Gut In Form (2013) Seite 13: "Der Grund für den Erfolg dieser Übung ist, dass während ihrer Anwendung der gesamte Oberkörper zusammen mit den Bauchmuskeln eine einzige, hoch kontrahierte Muskelfläche (Anspannungsmasse) auf dem vorderen Rumpf bildet, was mit keiner anderen Sportart möglich ist."

Mit anderen Worten: Der Brustmuskel übt bei Übung M3A nur eine Dauerkontraktion aus (isometrisch). So wird die Brust zusätzlich angespannt, um dafür zu sorgen, dass der gesammte vordere Oberkörper gleichzeitig eine Spannung aufbaut. So erreichen Sie auch die funktionellen Hilfs- und Nebenmuskeln der hauptsächlich beanspruchten Bauchmuskeln. Vergessen Sie nicht, dass es unser Ziel war, die jeweiligen Muskeln nicht nur isoliert anzusprechen, sondern immer in Kombination mit den Nebenmuskeln. So werden mit den 7 Grundübungen alle Muskeln am Körper abgedeckt. Kleine Überschneidungen sind dabei nicht so schlimm.

Falls Sie möchten, können Sie die Reihenfolge der Übungen 1-7 beliebig ändern und so trainieren, wie es Ihnen persönlich am besten gefällt.