Isokinator ueber den Tag verteilt?


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tillerich
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Joined: 16/11/2015

Hallo,

wuerde es einen grossen oder entscheidenen Unterschied machen, wenn man statt eines durchgaengigen Trainings mit dem IK ueber 20-25 Minuten am Trainingstag, jeweils nur zwei Uebungen macht, in drei Einheiten, ueber diesen Tag verteilt?

Es koennte sein, dass die Erholung zwischendurch dann jeweils hoeheren Widerstand erlaubt, was vielleicht die Unterbrechungen kompensiert - oder vielleicht sogar besser ist, als die Erschoepfung durch eine einzelne lange Sitzung?

Iceage46
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Joined: 23/05/2015
IK Training

Hallo Beat,
ich trainiere seit ca. 13 Monaten mit dem IK und bin hoch motiviert und sehr zufrieden mit meinem Training. Mein Tipp zu deinem Zeit-Thema: Versuche doch mal dich an deinem persönlichen Trainingspuls zu orientieren der da heißt 170 Minus Lebensalter. Ich habe am Anfang ca. 45 Minuten für das Training benötigt und konnte
nur wenig Gewicht schaffen. Jetzt nach 13 Monaten bin ich bei ca. 30-32 Minuten und 40 KG bzw. 80 KG bei den Beinen. Für mich ein sehr guter Erfolg. Ich hoffe dir einen Denkanstoß geben zu können.
LG
Iceage46

Beat
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Joined: 05/05/2016
Hallo tillerich Das habe ich

Hallo tillerich

Das habe ich mich auch schon gefragt. Wie trainierst Du mittlerweile?
Also was die Zeit von 23 Minuten angeht, konnte ich bis jetzt gar nichts damit anfangen. Wenn ich einen guten Tag habe, benötige ich für das Training 70 Minuten. Keine Ahnung, wie das Andere in 23 Minuten bewerkstelligen.
Konditionell bin ich ansonsten eigentlich nicht schwach - zumindest was das Laufen/Joggen angeht. Vielleicht kann es sein, dass es mir im Moment noch an "Kraft-Kondition" fehlt.
Da ich jedes Mal an meine Grenzen gehe (bzw. 70%), konnte ich bis jetzt nie die Trainingszeit kürzen - im Gegenteil. Klar, wenn ich einen leichteren Widerstand wählen würde, dann käme ich schon eher in die 30 Minuten Region. Aber das ist ja nicht Sinn der Sache. ;-)

Aber mal schauen, vielleicht fehlt es mir wirklich einfach noch an Kraft basierender Kondition.

Liebe Grüsse
Beat

tillerich
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Joined: 16/11/2015
Fortschritt!

Hallo,

danke. Ich mache munter weiter und habe bisher gute Fortschritte gemacht (bin mittlerweile sogar auf den Green Giant um- oder "auf"-gestiegen!). Ab und zu "schludere" ich ein wenig und mache nur ein oder zwei Trainings in einer Woche, (statt drei oder vier), aber ich sehe das Training auch nicht als Wettkampf an, sondern nutze es als Ausgleich und zum generellen Aufbau.

Ich mache nun normalerweise die ganze Sequenz nacheinander durch, allerdings in leicht anderer Reihenfolge als in der Anleitung (M1, M2, M4, M3, M5 und M7 - ich muß gestehen, daß ich M6 oft auslasse, da ich andere Dinge für die Beine mache) und oft mit kurzen Pausen von ein paar Minuten, oft nach M4 und M5. Das dauert dann etwa eine halbe Stunde (wenn ich M6 auch mache dann ca. 35 Minuten).

70 Minuten Gesamtzeit klingt allerdings viel, viel zu lange und ist vermutlich nicht nur unproduktiv, sondern schon praktisch kontra-produktiv. Ich würde Widerstände wählen, die Dich das volle Programm in maximal 45 Minuten machen lassen (benutzte evtl. eine Stopp-Uhr, wie schon anderswo hier im Forum erwähnt) und erhöhe dann die Widerstände alle drei bis fünf Trainings, auch wenn es nur um eine halbe Markierung ist. Damit sollte es dann gut vorangehen, ohne Dich zu verausgaben.

Genug Proteinzufuhr nicht vergessen...das ist für mich als Vegetarier zuweilen immer noch ein Faktor, selbst mit Pulver im Morgen-Müsli und einem 30g Eiweißriegel zum Mittagessen; der Aufbau fühlt sich echt schwerer an, wenn ich nicht darauf achte.

Beat
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Joined: 05/05/2016
Hallo iceage46 und tillerich

Vielen Dank für Eure Antworten und Tipps!

Ich habe heute meine Trainingsreihenfolge geändert. Interessanterweise benötigte ich mit der abgeänderten Reihenfolge "nur" noch 60 Minuten.
Wobei ich bemerkt habe, dass ich bei der Beinübung alleine 20 Minuten benötige. Schneller geht nicht, da ich ansonsten bei der Beinübung Kreislaufprobleme bekomme (bin bei 77.5 kg bei M6A).
Immerhin weiss ich jetzt, bei welcher Übung ich hauptsächlich zu viel Zeit benötige.

Protein nehme ich genug, darauf schaue ich.

Nicht dass ihr mich falsch versteht. Ich bin sehr motiviert und zufrieden bis jetzt! Ich bin von natur aus sehr schmal gebaut, aber trotzdem habe ich schon tolle Fortschritte erzielt, in den knapp zwei Monaten, in denen ich nun mit dem Isokinator trainiere.

Nach etwas mehr als 6 Wochen hatte ich nach der zweiten Messung bei Muskelanspannung 22 Zentimeter mehr (ohne Bauch und Waden, denn dort gab es keine Veränderung bis jetzt), wobei ich das im Spiegel in "unangespanntem Zustand" aber noch nicht so wirklich wahrnehme.

Grosse Defizite habe ich momentan noch bei den Schultern und der V-Rückenübung M5A. Ganz interessant fand ich bei M5A, dass ich diese Übung zu Beginn mit nicht einmal 0,5 Widerstand richtig hinbekommen habe. Ich trainierte 10x (also über 3 Wochen) mit 0,5kg Widerstand und beim 11. Mal konnte ich plötzlich auf 2,5 erhöhen und beim 12. Mal direkt auf 5 kg und beim 13. Mal sogar direkt auf 10kg. Mittlerweile bin ich bei 22.5kg angelangt. Das hat mich sehr fasziniert. Mein Körper benötigte wohl eine Anlaufzeit um diesen Muskel auszubilden, da er offensichtlich nie auf diese Art von mir verwendet wurde. Und nun gehts praktisch von Mal zu Mal besser. Deshalb hatte ich wohl auch alleine bei den Schultern nach 6 Wochen 5cm zugelegt.

Mal schauen, wohin mich dieser Weg noch führen wird, in den nächsten Monaten und Jahren... :-)

tillerich
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Joined: 16/11/2015
Fortschritte - Teil 2

Ich habe eben mal meine Umfangs-Messungen von Januar gefunden. Ich scheine seither praktisch keinen einzigen messbaren Zentimeter irgendwo zugelegt zu haben (und ich bin alles andere als ein Muskelmann), was ich jetzt doch etwas überrascht. Einige Leute haben kommentiert, daß ich deutlich definierter aussehe, als sie mich zum ersten Mal seit Monaten wieder in einem T-Shirt sahen.

Allerdings kommt es mir auf Massenzuwachs persönlich aber auch gar nicht an.

Ich habe den Widerstand bei jeder Übung immer weiter kontinuierlich gesteigert (also praktisch vervierfacht oder so, verglichen mit den Widerständen vor einem halben Jahr) und ich musste inzwischen, wie schon gesagt, auf den Green Giant aufstocken. Ich weiss allerdings noch, dass der sich im Vergleich zum Normalmodell anfangs irgendwie viel einfacher anfühlte.
Jeder Isokinator ist offenbar unterschiedlich eingestellt / kalibriert, so daß Geräte also nicht direkt miteinander vergleichbar sind. Deswegen werde ich also morgen mal zum Spass mein Normalmodell auspacken und schauen, wie das Training damit so geht, wenn nötig bei Maximaleinstellungen.

Also, der Mangel an messbarem Körperzuwachs könnte suggerieren, daß ich mich nicht genug anstrenge und reinhänge...aber ich glaube, ich mache das schon recht ordentlich.

Ich hatte an anderer Stelle mal versprochen, ein paar Kurzvideos zu zeigen, wie ich die Übungen mache - aus verschiedenen Gründen hat sich das verzögert, aber jetzt über das Wochenende sollte es endlich soweit sein...! Vielleicht bekomme ich dann Feedback, dass ich alles total falsch mache...(hahaha).

Bis bald also!

ernstl
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Joined: 08/02/2015
Fortschritt

Das grüne Gerät,ein netter Gegner.Aufgrund der Bauweise,wäre ein Vergleich von seitens der Einstellungen nicht möglich.wozu eigentlich ?.Habe Mut,zum Film auf YouTube.

cliff.koelbel
cliff.koelbel's picture
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Joined: 24/09/2010
Training kann aufgeteilt werden

Selbstverständlich können Sie Ihr Training-Programm auch über den Tag verteilen. Der schöne Herz-Kreislauf-Effekt ist dann aber weg. Wir halten es für sinnvoller, ein komplettes Workout immer in einem Rutsch durchzuziehen. Das ist dann auch meist konzentrierter und intensiver. Und die 20-30 Minuten wird man doch immer unterbringen können. Ich selbst stehe dafür früher auf, trainiere, gehe duschen, trinke meinen Shake und starte frisch in den Tag.

Im Büro greife ich dann aber hin und wieder zum Isokinator und arbeite ein paar Muskelpartien durch, um so Verspannungen oder Bultstauungen vom vielen Sitzen zu beseitigen. Das ist jedoch kein richtiger Aufbauimpuls, da der Widerstand nur ca. 50-60% meines eigentlichen Trainings entspricht. Die nötige Aufbauruhe von 48 Stunden wird nicht gestört, da man gar nicht an die jeweilige Belastungsgrenze kommt.